Das Auswärtige Amt warnt die Briten vor Reisen nach Frankreich während der Unruhen

Am 30. Juni 2023, drei Tage nachdem ein 17-jähriger Junge in Nanterre, einem westlichen Vorort von Paris, von der ...

Das Auswärtige Amt hat davor gewarnt, dass es für britische Besucher in Frankreich zu Verzögerungen kommen könnte und dass sie die Medien im Auge behalten sollten, da das Land mit weit verbreiteten Unruhen zu kämpfen hat.

In einem neuen Reisehinweis forderte die Regierung die Briten auf, die Unruhen zu meiden, da deren Ort und Zeitpunkt "unvorhersehbar" seien.

Außerdem hieß es, der Abschluss einer Reiseversicherung sei "wichtiger denn je"."

Am Dienstag war es zu Ausschreitungen gekommen, nachdem ein 17-Jähriger algerischer Abstammung von der Polizei erschossen worden war.

Als er sich einer Verkehrskontrolle entzog, wurde Nahel M. getötet. Sein Tod hat neue Diskussionen über den Zustand der französischen Strafverfolgungsbehörden ausgelöst, darunter auch über Rassismus innerhalb der Polizei.

Das Auswärtige Amt hat am Freitag seine Reisehinweise für Frankreich aktualisiert und davor gewarnt, dass es im Nahverkehr und auf den Autobahnen zu Behinderungen kommen kann und dass einige lokale Regierungen zusätzliche Ausgangssperren verhängen könnten.

Britische Bürger sollten die neuesten Reiseinformationen der Reiseveranstalter prüfen und die Empfehlungen der örtlichen Behörden befolgen, hieß es.

Nach Angaben der Regierung ist es "wichtiger denn je, eine Reiseversicherung abzuschließen und sicherzustellen, dass sie ausreichenden Schutz bietet". Das Auswärtige Amt hat seine Empfehlung noch nicht geändert und warnt vor allen Reisen, die nicht unbedingt notwendig sind, was viele Reiseversicherungen ungültig machen würde.

Trotz der Tatsache, dass in der Nacht zum Freitag mehr als 470 Menschen festgenommen wurden, betonte Frankreichs Innenminister, dass es einen "Rückgang" der Unruhen gegeben habe.

Die Gewalt werde durch tausende zusätzliche Polizisten eingedämmt, so Präsident Emmanuel Macron, der davon absah, den Ausnahmezustand auszurufen.

Die Verspätungen im Straßen- und Bahnverkehr von der Hauptstadt zu den Flughäfen begannen nach Angaben von Paris Aeroport, das für die Flughäfen Orly und Charles de Gaulle zuständig ist, um 21.00 Uhr Ortszeit.

Der Eurostar-Zugverkehr von Großbritannien nach Frankreich sollte ab dem frühen Samstagmorgen normal verkehren.

Nach Angaben des Auswärtigen Amtes reisen jährlich etwa 17 Millionen Briten nach Frankreich.

Von Donnerstag bis Montag wird es zwischen 21:00 und 6:00 Uhr Ortszeit Einschränkungen im Pariser Stadtgebiet geben.Ortszeit im Pariser Vorort Clamart, der die erste Ausgangssperre angekündigt hat.

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